Im Kunstunterricht der Jahrgangsstufen 5 bis 10 sollen die Schüler über das Herstellen und Betrachten von Bildern Kreativität entwickeln und zu einer intensiven, differenzierten und bewussten Wahrnehmung gelangen. Dadurch soll die Erlebnisfähigkeit der Schüler angeregt, ihre kommunikative Kompetenz ausgebildet, ihr Urteilsvermögen und ihre Kritikfähigkeit gestärkt werden.

In der Sekundarstufe II werden Grundkurse angeboten, die ihre Halbjahresthemen aus den Sachbereichen "Bildende Kunst", "Medien" und "Gestaltete Umwelt" beziehen. Die Inhalte werden durch die Handreichungen und Richtlinien zum Zentralabitur im Fach Kunst vorgegeben. Im Profil B der neu gestalteten Oberstufe wird der Stellenwert des Faches Kunst als Seminarfach herausgefordert und deutlich gemacht.

Teilnahme an Wettbewerben und Projekte machen den Schülerinnen und Schülern Sinn und Funktion außerschulischer künstlerischer Arbeit deutlich. Sie geben ihnen Anerkennung und Resonanz und machen wichtige Aufgaben und Ziele von Kunst im öffentlichen Raum erlebbar und nachvollziehbar.

Die Mitglieder der Fachschaft Kunst nehmen mit ihren Schülern regelmäßig an folgenden Wettbewerben teil:

1. Internationaler Jugendwettbewerb der Volksbanken
Bei diesem Wettbewerb werden gute Arbeiten vor Ort prämiert und ausgestellt. Die Schüler bekommen attraktive Preise in einem feierlichen Rahmen überreicht. Jede Altersstufe wird getrennt bewertet. Dadurch erhält der Einzelne große Erfolgschancen.

2. Jugend zeichnet und gestaltet.
Dieser Wettbewerb, der an keine bestimmten Themen gebunden ist, hat schon mehrfach verdeutlicht, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr engagiert mit aktuellen Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Umweltverschmutzung auseinandersetzen. Jedes Jahr wird diese Ausstellung in den Räumlichkeiten des Städt. Museums Salder gezeigt. Sie bieten mit einer über 600 qm großen Ausstellungsfläche genügend Raum, die Arbeiten angemessen zu präsentieren.

3. Europawettbewerb
Hier sind Erfolgschancen für die einzelnen Schüler schon knapper. Die Themen sind jedoch meist sehr interessant und anspruchsvoll.

4. "Der Kunst eine Zukunft geben"!
So lautet das Motto des Projektes "School-art-Junge Kunst" in Goslar. Zwei Goslarer Künstler, Gabriele Otte und Walter Kaune, hatten einige ihrer Werke zweckgebunden für das Projekt versteigern lassen. Dadurch konnte die Ausstellung finanziert werden, die sich zum Ziel setzt, künstlerisch begabte Schülerinnen und Schüler der Oberstufen der allgemein bildenden Schulen in der Stadt Goslar und im Landkreis zu fördern und ihre besonderen Leistungen der Öffentlichkeit vorzustellen.

Außerschulische Arbeitsbereiche
Das Fach Kunst widmet sich intensiv außerschulischen Lernorten. Exkursionen führen die Schüler exemplarisch heran an die historischen und kulturellen Schwerpunkte der Region, z. B.: Profanbauten der Städte Goslar, Hildesheim und Braunschweig oder das Weltkulturerbe Rammelsberg. Fragen zum Denkmalschutz lenken die Schüler schließlich zurück auf die Werthaltigkeit auch ihrer eigenen Schule.

Wie wohl an kaum einem anderen Ort ist es in Goslar gelungen, ein Museum für Moderne Kunst ins "Mönchehaus" - einem Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert - einzubinden. Für den Betrachter sind es die humanen Proportionen der mittelalterlichen Räume, die bewirken, dass die neuen Kunstwerke in ihm weder erdrückt werden noch erdrücken. Hier kann man lernen, wie sich das Neue kraftvoll vom Alten absetzt. Im Kontrast sieht und versteht man beides neu.

Ein besonderes Angebot zur Modernen Kunst bietet das Mönchehaus-Museum vor allem mit seinen vielfältigen, wechselnden Ausstellungen, die wir mit allen Schülerjahrgängen punktuell besuchen und für Arbeiten vor Ort nutzen. Durch eine seit September 2006 bestehende Kooperation sind noch weitere Nutzungsmöglichkeiten beschlossen worden, zum Beispiel im Rahmen eines Schulbetriebspraktikums oder durch Hilfen im Bereich der Facharbeit oder des Seminarfaches.

Die jährliche Verleihung des Kaiserrings für bildende Künstler der Gegenwart, deren Werk die Kunst unserer Zeit wesentliche Impulse zu verdanken hat, eröffnet unseren Schülern eine weitere Dimension im Umgang mit Moderner Kunst. Fast jeder Künstler, dem der Kaiserring verliehen wurde, war bisher bereit, sich im Mönchehaus-Museum einer Diskussion zu stellen, die von und mit den Schülern durch selbst erarbeitete Fragestellungen gestaltet wurde. 

Präsentation innerhalb der Schule
Unsere schulinternen Ausstellungen in den Vitrinen und den Fluren des Neubaus werden ständig gewechselt und geben allen Schülern, Kollegen und Besuchern der Schule Einblick in die vielschichtige Arbeit im Kunstunterricht.

Bei der Innengestaltung des Feuerschutzes, der Farb- und Materialwahl des Neubaus und im Zusammenhang des Wettbewerbs "Schulhofneugestaltung" waren wir aktiv.

Das Kunstangebot wird immer wieder durch Arbeitsgemeinschaften erweitert: (Basteln/Werken, plastisches Arbeiten mit Ton, Seidenmalerei, Puppentheater, Diorama und Fotografie). Das Projekt "Schuhkarton" ist als Beitrag zu einer Spendenaktion neu ins Kunstprogramm aufgenommen worden. Hier geht es unter anderem um die künstlerische Gestaltung der Kartons mit dem Bewusstsein im Hinterkopf, dass diese "Verpackungen" für die Empfänger ( meist Waisenkinder ) so etwas wie wertvolle Schatzkisten sind.

Die kunstunterrichtliche Arbeit bedient sich immer stärker der digitalen Präsentation im bzw. durch das Internet. Das reicht von der ästhetischen Betreuung des Internetauftritts der Schule (Bearbeitung von Videosequenzen, Medienkritik und veränderten Wirkungsweisen von Bildern), bis hin zu "Besuchen" virtueller Museen und Galerien.

Der Architekt, der die Gestaltung des Anbaus an unser Ratsgymnasium übernommen hatte, stiftete für engagierte, kunstbegeisterte- und begabte Abiturienten einen Buchpreis, der dem Fachbereich Kunst zu weiteren Anerkennung in der Öffentlichkeit verhalf.

 

 

 

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