Viele Weihnachtspäckchen gepackt

Mission Weihnachtsfreude: erfolgreich wie immer!

Die Adventszeit am Ratsgymnasium stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen von Hilfsbereitschaft, Gemeinschaft und gelebter – ganz im Sinne christlicher Nächstenliebe – Mitmenschlichkeit. Schon seit einigen Jahren unterstützt unsere Schulgemeinschaft die Goslarer Tafel mit liebevoll gepackten Weihnachtspäckchen, und es erfüllt uns mit Freude zu sehen, wie die Beteiligung von Jahr zu Jahr weiter wächst.

Besonderen Grund zur Freude gab es auch diesmal wieder: Die Klasse 8b, die bereits in den Vorjahren großen Einsatz gezeigt hat, konnte erneut den ersten Platz für sich entscheiden. Für dieses außergewöhnliche Engagement freut sich die Klasse über einen Besuch auf der Eisbahn als Preis.

Den zweiten Platz konnte die Klasse 5a für sich gewinnen. Auch sie hat fleißig gesammelt und darf sich auf eine kleine Überraschung freuen.

Zur offiziellen Übergabe der Pakete waren sowohl die Goslarsche Zeitung als auch Vertreterinnen und Vertreter der Schule und der Tafel anwesend. Insgesamt kamen 143 Päckchen zusammen. Frau Neveling nahm die Päckchen im Namen der Goslarer Tafel dankbar entgegen, während Frau Antrick-Wadsack vertretend für die Schulleitung und Herr Langlotz für die Schule die Aktion begleiteten.

In diesem Jahr zeigte sich das besondere Engagement gleich doppelt: Nicht nur für die Goslarer Tafel wurden zahlreiche Päckchen gepackt, sondern auch für den Weihnachtspäckchenkonvoi, der Geschenke zu bedürftigen Kindern in entlegenen Regionen Osteuropas bringt. Knapp 100 Päckchen durften sich auf diese Reise machen.

Ein besonderes Dankeschön gilt auch unserem Hausmeister Herrn Loose sowie dem Schulassistenten Herrn Brejla, die maßgeblich bei der Organisation, dem Transport und dem Verstauen der vielen Päckchen geholfen haben.

Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement und wünschen eine besinnliche Adventszeit!

Friederike Lüdders, Nadine Henne und Freya Kollatschny

Vorlesewettbewerb

📚 Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen 🎤

Am vergangenen Freitag fand am Ratsgymnasium der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Zwei Schülerinnen und Schüler traten mit ausgewählten Textstellen gegeneinander an und zeigten dabei, wie sicher und lebendig man Geschichten mit Stimme und Ausdruck zum Leben erwecken kann.

Im Publikum saßen ihre Klassenkameraden sowie die fünften Klassen, die als Gäste schon einmal einen Eindruck davon bekamen, was sie im nächsten Jahr erwartet.

Lesen und Vorlesen sind grundlegende Fähigkeiten – sie fördern Sprachkompetenz, Konzentration und die Fähigkeit, sich in Geschichten und Perspektiven hineinzuversetzen.

Nach zwei starken Vorträgen standen die Platzierungen fest:
🥈 2. Platz: Charlotte (6a)
🥇 1. Platz: Paul (6b), der aus „Luzifer – Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till las und damit Jury und Publikum überzeugte.

Ein Dank geht an die beteiligten Deutschlehrkräfte, die den Wettbewerb begleitet und unterstützt haben.

Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der Neuwerkkirche

In der vergangenen Woche fand unser traditioneller Gottesdienst zum Buß- und Bettag statt – wie immer in der besonderen, ruhigen Atmosphäre der Neuwerkkirche.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen, die in Eigenregie ein anspruchsvolles theologisches Programm vorbereitet haben. Themen wie Zweifel an Gott, Zweifel am Glauben oder Zweifel an sich selbst standen im Mittelpunkt – bedacht, sensibel und eindrucksvoll umgesetzt.

Die Vorbereitung und Durchführung lagen vollständig in den Händen der Jugendlichen und haben hervorragend funktioniert. Eine wirklich großartige Leistung der Gruppe, die eindrucksvoll zeigt, wie viel Verantwortung und Tiefe unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen können.

Ein herzlicher Dank gilt auch Herrn Beims, der uns wie jedes Jahr zuverlässig und mit viel Engagement in der Neuwerkkirche unterstützt hat.

#RatsgymnasiumGoslar🧡

Zwischen Tapas und Textinterpretation – Der Deutsch -LK in Barcelona

Von Lena & Johanna

Eine Woche vor den Herbstferien hieß es für den Deutsch-Leistungskurs: Vamos a Barcelona! Gemeinsam mit Herrn Langlotz und Frau Ritzkat starteten wir am 6. Oktober frühmorgens vom Flughafen Hannover aus – wobei „früh“ durchaus relativ zu verstehen ist. Nach einer hitzigen Diskussion hatte schließlich auch Herr Langlotz eingesehen, dass der frühe Vogel manchmal eben doch den Flieger fängt und sogar ein McDonald’s-Frühstück beinhaltet.
In Barcelona angekommen, freuten wir uns zunächst auf unser Hotel – bis wir unsere Zimmer sahen. Die Dachterrasse war zwar traumhaft (auch wenn sie, wie wir bald erfuhren, nur bis 23 Uhr geöffnet war), doch aus einem ursprünglich geplanten Viererzimmer war kurzerhand ein Fünferzimmer gebastelt worden. Der Platz reichte kaum für unsere Koffer, geschweige denn zum Laufen. Selbst das Bettlaken passte nur mit viel Kreativität. Während wir also buchstäblich zwischen unserem Gepäck schliefen, durften sich die beiden einzigen Jungs – liebevoll unsere „Langlotz’schen Quotenmännchen“ genannt, über ein Viererzimmer zu zweit freuen.
Am ersten Abend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Strand, etwa 40 Minuten Spaziergang durch die warme Abendluft Barcelonas und belohnten uns anschließend mit ordentlich Essen.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Stadterkundung: Mit der App Actionbound begaben wir uns auf eine digitale Stadtrallye quer durch Barcelona. Wir kamen an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, spazierten über die berühmte La Rambla und nutzten zwischendurch jede Gelegenheit zum Shoppen. Am Nachmittag zog es uns erneut an den Strand. Wir genossen die Wärme, die Wellen und den Gedanken daran, dass es in Deutschland gerade vermutlich regnete. Später fuhren wir (diesmal klugerweise mit der U-Bahn) zurück in die Stadt, aßen gemeinsam bei Taco Bell und bestaunten anschließend die funkelnde Skyline von einem Aussichtspunkt aus.
Am dritten Tag hieß es wieder: früh aufstehen. Ziel war der Montserrat bzw. das Kloster Montserrat. Dort besichtigten wir die beeindruckende Kirche und bewunderten die berühmte Schwarze Madonna – zumindest aus der Ferne, was zur sichtlichen Enttäuschung von Herrn Langlotz führte. Danach stand eine „kurze, ebene Wanderung“ auf dem Programm, so
zumindest die offizielle Ansage unseres Lehrers. Anfangs stimmte das sogar, bis Herr Langlotz eine „Abkürzung“ wählte, die uns auf direktem Weg auf einen ganz anderen Berg führte. Der Weg war steil, rutschig und alles andere als „ebenerdig & behindertengerecht“ (Zitat Langlotz), aber die Aussicht am Ende war trotzdem klasse. Von oben beobachteten wir Frau Ritzkat und einige Mitschüler, welche wahrscheinlich die Abkürzungen von Herrn Langlotz kannten und lieber unten die Sonne genossen.
Zur Belohnung besuchten wir die Freixenet-Sektkellerei und bekamen eine spannende Führung durch die beeindruckenden Kelleranlagen. Wir lernten, wie Schaumwein entsteht, und durften natürlich auch verkosten – selbstverständlich alkoholfrei 😉
Am Abend folgte dann das wohl größte kulturelle Highlight der Woche: der Karaoke-Abend. Nacheinander wagten wir uns auf die Bühne – von Pop über Schlager bis hin zu Balladen war alles dabei. Herr Langlotz gab gemeinsam mit Louis ein Duett zum Besten, das zweifellos einen bleibenden Eindruck hinterließ, während Frau Ritzkat am Abend spontan als Background-Tänzerin einsprang. Die Stimmung war ausgelassen, der Teamgeist großartig, und spätestens nach diesem Abend wuchs unser Kurs noch mehr zusammen.
Am vierten Tag besichtigten wir die weltberühmte Sagrada Família, deren Architektur selbst den „sprachlich versiertesten Deutsch-LK“ 😉 kurzzeitig sprachlos machte. Danach blieb Zeit zur freien Verfügung, bevor wir abends gemeinsam in unserer Hostelküche standen und Pasta und Baguette kochten – unser inzwischen bewährter Klassiker. Schließlich war der Supermarkt nebenan preislich deutlich attraktiver als das tägliche Essen in der Stadt.
Der letzte Tag hielt noch einmal Nervenkitzel bereit: Unser Rückflug startete in aller Herrgottsfrühe, und schon bald zeichnete sich ab, dass dies kein ganz reibungsloser Heimweg werden würde. Nach einer Ehrenrunde über Wien, einem verpassten Anschlussflug und fünf langen Stunden Wartezeit am Flughafen waren wir zwar erschöpft, aber um einige Anekdoten reicher. Den krönenden Abschluss bildete die verspätete Heimkehr zweier Koffer, die erst am Sonntag wieder auftauchten.
Trotz (oder vielleicht gerade wegen) all dieser kleinen Pannen blicken wir auf eine unvergessliche Woche zurück – voller gemeinsamer Erlebnisse, Sonne, Lachen und dem Gefühl, dass diese Reise uns als Kurs noch ein Stück näher zusammengebracht hat. Ein
herzliches Dankeschön geht an unsere beiden tapferen Begleitpersonen, die jede Herausforderung mit Humor, Geduld und einem Augenzwinkern meisterten. Wir vermissen immer noch die gemeinsamen Abende.
Unsere Bilder erzählen den Rest, besser als wir’s jemals in Worte fassen könnten !!