Per aspera ad nova officia

Mit dem Ende des ersten Schulhalbjahres verabschiedete das Ratsgymnasium seinen langjährigen stellvertretenden Schulleiter, Herrn Studiendirektor Michael Kwasniok, der die Schule nach vielen Jahren engagierter und verantwortungsvoller Tätigkeit verlässt, um an einer anderen Bildungseinrichtung das Amt des Schulleiters zu übernehmen. Der Abschied war dabei gleichermaßen von Anerkennung für das Geleistete wie von Bedauern über den Weggang eines prägenden Mitglieds der erweiterten Schulleitung begleitet.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigte die Schulleiterin, Frau Dr. Silke Köstler-Holste, Herrn Kwasnioks Wirken mit einer ebenso kenntnisreichen wie persönlich gehaltenen Laudatio. In ihrer Ansprache verband sie einen reflektierten Streifzug durch Welt- und Zeitgeschichte mit pointierten Anekdoten aus dem schulischen Alltag und zeigte auf, wie eng sich berufliche Lebenswege annähern können, selbst wenn sie sich letztlich an unterschiedlichen Punkten entfalten. Die Rede zeichnete sich durch eine ausgewogene Verbindung von analytischer Distanz und persönlicher Wertschätzung aus und brachte Respekt, Dankbarkeit und Anerkennung zum Ausdruck.

Auch aus den Fachgruppen sowie seitens des Personalrates wurden würdigende Worte an Herrn Kwasniok gerichtet. Dabei wurde deutlich, mit welchem Maß an Engagement, Zielstrebigkeit und Verantwortungsbewusstsein er sich kontinuierlich für die Belange des Ratsgymnasiums eingesetzt hat. Sein Wirken beschränkte sich dabei nicht auf organisatorische oder strukturelle Aufgaben, sondern war stets von einem verlässlichen Blick für das Ganze, einer lösungsorientierten Herangehensweise sowie der Bereitschaft geprägt, auch in anspruchsvollen Situationen Verantwortung zu übernehmen.

Ein wiederkehrendes Leitmotiv aller Wortbeiträge bildete die zwischenmenschliche Dimension der Zusammenarbeit. Kollegialität, Offenheit, Verlässlichkeit und nicht zuletzt ein feiner Sinn für Humor wurden als zentrale Eigenschaften hervorgehoben, die die langjährige Zusammenarbeit mit Michael Kwasniok nachhaltig geprägt haben.

In seiner eigenen Ansprache richtete Herr Kwasniok seinen ausdrücklichen Dank an das Kollegium, die Schulleitung, die Sekretärinnen, den Hausmeister sowie den Schulassistenten. Er unterstrich die besondere Bedeutung der vertrauensvollen Zusammenarbeit und machte deutlich, dass sich gerade hierin ein wesentliches Merkmal des Ratsgymnasiums zeige: ein von gegenseitigem Respekt und persönlicher Nähe geprägtes Miteinander, das auch unter den Anforderungen dringlicher dienstlicher Aufgaben Bestand hat und durch Engagement sowie gemeinschaftliche Verantwortung getragen wird.

Mit großer Dankbarkeit blickt das Ratsgymnasium auf die gemeinsame Zeit zurück und wünscht Herrn Kwasniok für seine neue Aufgabe als Schulleiter viel Erfolg, persönliche Zufriedenheit und Freude an seiner künftigen Wirkungsstätte.

#RatsgymnasiumGoslar

Verkehrsrecht im Alltag: Vortrag von Professor Dr. Ansgar Staudinger am Ratsgymnasium

Heute Morgen durften wir am Ratsgymnasium erneut Professor Dr. Ansgar Staudinger, Präsident des Verkehrsgerichtstages, begrüßen. Sein Besuch ist inzwischen Teil einer festen Tradition, bei der er regelmäßig eines der Goslarer Gymnasien besucht, um aktuelle juristische Fragestellungen mit Schülerinnen und Schülern zu diskutieren. Begleitet wurde er dabei von Oberbürgermeisterin Frau Urte Schwerdtner. Die Delegation wurde an unserer Schule herzlich von Frau Dr. Silke Köstler-Holste empfangen.

Die Veranstaltung fand in der Aula des Ratsgymnasiums statt. Eingeladen waren der gesamte 12. Jahrgang sowie die Politikkurse des 13. Jahrgangs, sodass sich zahlreiche interessierte Zuhörer einfanden.

In seiner gewohnt lockeren und zugleich adressatengerechten Art berichtete Professor Dr. Staudinger über Themen, die auch beim Verkehrsgerichtstag diskutiert werden. Dabei machte er deutlich, dass dort sehr unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen – von rechtspolitischen Akteuren bis hin zu Versicherungen, deren Positionen ebenfalls in die Beratungen einfließen. Nicht alle dieser Themen stünden automatisch im Fokus der medialen Berichterstattung, obwohl sie für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung seien.

Anhand konkreter Beispiele verdeutlichte er, wie komplex und zugleich alltagsnah das Verkehrsrecht ist. So ging es unter anderem um Haftungsfragen bei mietbaren E-Scootern, bei denen im Schadensfall häufig unklar bleibe, wer tatsächlich Verantwortung trägt. Auch die Alkoholgrenzen im Straßenverkehr wurden kritisch beleuchtet: Während beim Fahrradfahren derzeit vergleichsweise hohe Grenzwerte gelten, insbesondere auch bei E-Bikes, würden E-Scooter rechtlich wie Kraftfahrzeuge behandelt, was vielen Nutzern nicht bewusst sei.

Weitere angesprochene Themen waren der Umgang mit Drogen und Alkohol im Straßenverkehr, die Schwierigkeiten bei Kontrollen, etwa im Zusammenhang mit Cannabis, sowie aktuelle Diskussionen um Handynutzung am Steuer, mögliche Sanktionen und das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Datenschutz. Auch Fragen zur Ausgestaltung der Fahrschulausbildung kamen zur Sprache, die nach Ansicht Staudingers effizienter und zugleich kostengünstiger gestaltet werden könnte, ohne dabei zentrale Inhalte zu vernachlässigen.

Immer wieder unterstrich Professor Dr. Staudinger, dass das Recht keine abstrakte Größe sei, sondern konkrete Auswirkungen auf den Alltag habe. Dies verdeutlichte er auch durch eine eindrückliche Anekdote aus dem Zivilrecht, die zeigte, dass juristische Entscheidungen nicht nur rechtlich, sondern auch ethisch herausfordernd sein können. Zugleich warb er für das Jurastudium und machte deutlich, dass juristische Fragestellungen nahezu alle Lebensbereiche durchziehen.

Wir danken Professor Dr. Staudinger herzlich für diesen inspirierenden und anregenden Vortrag und freuen uns bereits auf seinen nächsten Besuch. Bereits am morgigen Tag wird zudem einer der Politikkurse der Eröffnungsveranstaltung des Verkehrsgerichtstages in der Kaiserpfalz beiwohnen dürfen.


Skikurs Hochfügen 2026

Ein Beitrag von Eleni

Nach einer spaßigen, aber auch intensiven Vorbereitungszeit in Goslar und im Snow Dome in Bispingen war es am 17. Januar 2026 endlich so weit: Das Ratsgymnasium und das CvD brachen mit 48 Schülerinnen und Schülern sowie sechs Lehrkräften in aller Frühe ins sonnige Hochfügen auf.

Nach der Ankunft richteten wir uns zunächst in unseren Zimmern ein, erkundeten die Unterkunft und legten uns dann – voller Vorfreude auf die kommenden Tage – schlafen.

In den folgenden Tagen wurden wir jeden Morgen von der Sonne geweckt und machten uns, gestärkt vom Frühstück, auf den Weg zu den Pisten. Am ersten Tag sollten die Anfänger zunächst ein Gefühl dafür entwickeln, auf Skiern zu stehen und erste Kurven zu fahren, während die Fortgeschrittenen ihr Können unter Beweis stellten.
Von Tag zu Tag lernten die Anfänger dazu: vom Pflugfahren über paralleles Fahren bis hin zum taloffenen Skifahren. So konnten sie am Ende sogar einige Talabfahrten bewältigen. Aber auch die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik und erlernten neue Fähigkeiten, etwa das Carven, sodass sie am Ende der Fahrt deutliche Fortschritte zeigen konnten.

Die Fahrt bot jedoch nicht nur Skifahren, sondern auch gemeinsame Freizeit. So besuchten wir verschiedene Almen und genossen österreichische Spezialitäten wie Kaiserschmarrn. Auch die freien Abende wurden gut genutzt: Es wurde Karten gespielt, Tischtennisturniere veranstaltet oder gemeinsam mit den Lehrkräften sportliche Highlights wie die Handball-EM geschaut.

Der letzte Tag des Skikurses begann mit einer kleinen Prüfung, um die Fortschritte aller Schülerinnen und Schüler zu überprüfen, und endete mit der Taufe aller Anfängerinnen und Anfänger durch Odin (Herrn Schweter) – ein unvergessliches Highlight für alle Beteiligten.

Die Hochfügen-Woche war geprägt von Sonnenschein, tollen Erfahrungen und vielen glücklichen Momenten. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, diese unvergessliche Fahrt durchzuführen.

Jugend trainiert für Olympia

Starke Leistung beim Tischtennisturnier „Jugend trainiert für Olympia“

Heute machten wir uns mit sieben Schülern auf den Weg nach Wolfenbüttel, um am Tischtennisturnier „Jugend trainiert für Olympia“ in der Altersklasse U14 teilzunehmen. Das Team zeigte von Beginn an eine sehr überzeugende Leistung.

Im ersten Spiel konnten wir das Gymnasium Fredenberg mit 5:3 besiegen. Anschließend folgten zwei deutliche Siege: Gegen die Henriette-Breymann-Gesamtschule sowie gegen die Große Schule Wolfenbüttel gewannen wir jeweils souverän mit 5:0.

Im entscheidenden Spiel gegen das CVD-Gymnasium entwickelte sich ein spannender und hart umkämpfter Verlauf. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung mussten wir uns am Ende leider knapp mit 4:5 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage war es insgesamt eine hervorragende Teamleistung, auf die alle Beteiligten sehr stolz sein können und die mit dem zweiten Platz belohnt wurde.

Thomas Kämena

Schulausfall am Freitag, 9. Januar 2026

Schulausfall am Freitag, 9. Januar 2026

Aufgrund der angekündigten Wetterlage mit möglichem starken Schneefall sowie Schnee- und Eisglätte fällt am morgigen Freitag, 9. Januar 2026, der Unterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen im Landkreis Goslar in Präsenz aus.

Diese Entscheidung wurde vom Landkreis Goslar getroffen, da insbesondere in der Schülerbeförderung mit gefährlichen Situationen zu rechnen ist. Die Schülerbeförderung wird für diesen Tag vollständig eingestellt. Den Schulen ist freigestellt, ob Unterricht in digitaler Form angeboten wird.

Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, sich regelmäßig über weitere Informationen und mögliche Aktualisierungen zu informieren.

Quelle: Landkreis Goslar, Mitteilung vom 8. Januar 2026
Landkreis Goslar: Schulausfall wegen Schnee- und Glatteisgefahr im Landkreis Goslar.
Abrufbar unter: https://www.landkreis-goslar.de/ ↗︎

Ein guter Start ins neue Jahr: Sternsinger segnen das Ratsgymnasium Goslar

Am heutigen 6. Januar, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien und zugleich dem Beginn des neuen Jahres, wurde am Ratsgymnasium Goslar eine langjährige Tradition fortgesetzt: Die Sternsinger segneten erneut das Schulgebäude.

Unter der Leitung von Herrn Koch standen die Schülerinnen und Schüler in ihren ansehnlichen Kostümen am Durchgang zum Verwaltungstrakt bereit, um dort den Sternsinger-Segen für das Kalenderjahr 2026 anzubringen. Schulleiterin Frau Dr. Köstler-Holste zeigte sich sichtlich erfreut über dieses Engagement und würdigte die Aktion ausdrücklich.

Die angebrachte Aufschrift C + M + B steht für den lateinischen Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Zugleich erinnert sie an das kirchliche Hochfest Erscheinung des Herrn (Epiphanias), das traditionell am 6. Januar begangen wird und an den Besuch der Heiligen Drei Könige bei Jesus erinnert. Die Sternsinger-Tradition selbst reicht bis ins Mittelalter zurück und verbindet bis heute religiösen Brauch mit gelebter Solidarität.

Ein Blick auf die Wand zeigt zudem: Diese Tradition wird am Ratsgymnasium Goslar bereits seit dem Jahr 2017 gepflegt. Ein schöner und verlässlicher Start ins neue Jahr.

Ein herzlicher Dank gilt Herrn Koch für sein kontinuierliches Engagement sowie den beteiligten Schülerinnen und Schülern, die diese Aktion Jahr für Jahr mit Leben füllen. 🧡🧡
#RatsgymnasiumGoslar