Chemie – unser Leben, unsere Zukunft

Die UN-Generalversammlung hat mit diesem Motto für das Jahr 2011 das „Internationale Jahr der Chemie“ ausgerufen. Und damit wird deutlich, dass die Ambitionen, die damit verbunden sind, sich über die ganze Welt erstrecken.

Jeder von uns weiß: Die Chemie bestimmt täglich – und das noch in zunehmendem Maße - fast alle unsere Lebensbereiche. Für uns als Gymnasium, das einen deutlichen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt für alle Schüler legt, ist es deshalb besonders wichtig, junge Menschen über den eigentlichen Unterricht hinaus an die Che­mie heranzuführen, sie für dieses Fach zu begeistern und sie darüber hinaus praktisch im Fach Chemie mit eigenen Versuchen arbeiten zu lassen.

Die Chemie befasst sich in erster Linie mit Stoffen und ihren Eigenschaften sowie mit Stoffänderungen. In der Chemie ver­steht man unter einem Stoff eine Substanz wie Salz, Alkohol oder Sauerstoff, die durch ihre Eigenschaften charakterisiert ist.

Ein wesentliches Element des Unterrichts ist demnach also das Experimentieren, das anfangs unter Anleitung des Lehrers, aber in zunehmendem Maße selbstständig durchgeführt wird.

Wir wissen aus Erfahrung, dass von Jahr zu Jahr mehr Schüler dem Themenbereich „Bildung für und im Umwelt- und Klima­schutz“ eine hohe Bedeutung beimessen. Dieses positive Bewusstsein wollen wir im Sinne einer lebenswerten Welt für zukünftige Generationen im Sinne der Nachhaltigkeit unterstützen und stärken.

Die Chemie leistet dabei wertvolle und fundamentale Beiträge.

Die Innovationen, die aus der Chemie kommen, machen erst die Technik für DSL, Internet und Handy möglich. Sie unterstützen uns alle in unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft, und sie überbrücken dabei Grenzen und Kontinente.

Die Frage der Energiesicherung und ihrer Erforschung hat zu neuen Dämmstoffen und Materia­lien für Solaranlagen geführt. Damit kann der Ausstoß von Treibhausgasen verringert werden, und neue Werkstoffe für Wind- und Solaranlagen sorgen für höhere Effizienz.

Die Chemie – das lässt sich schon aus den wenigen hier genannten Beispielen erkennen – ist für uns Ursache und Garant für eine hohe Lebens­qualität der heutigen, aber noch mehr der zukünftigen Genera­tionen.

Die Herausforderungen der Zeit und die Wünsche der globalisierten Welt sind angewiesen auf die kreative Innovationskraft der Chemie.

Das schöpferische Potenzial der Chemie und die Bereitschaft junger Menschen zum Engagement in diesem Bereich werden heute mehr denn je gebraucht, um sichere und zuverlässige Lösungen zu erarbeiten.

Ein weiteres äußerst wichtiges Problem, das unter anderem durch die Unterstützung der Chemie gelöst werden muss, ist die gesicherte Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, für die darüber hinaus der immer wichtiger werdende Gesundheitsschutz, die zunehmende Mobilität, die Erschließung und Sicherung alterna­tiver Energiequellen und der Klimaschutz von existenzieller Bedeutung sind.

Jeder kennt den Spruch: „Chemie ist, wenn es knallt oder stinkt!“, und jeder weiß, dass das längst nicht im­mer stimmt. Viele chemische Vorgänge laufen still und leise ab: etwa das Rosten von Eisen oder das Vergilben von Papier. Und der Gestank in einem Schweinestall hat nicht nur chemische, sondern auch biologische Ursachen. Und damit wird auch deutlich: Die drei Naturwissenschaften „Physik“, „Chemie“ und „Biologie“ sind eng miteinander verwandt.

Sie beschäftigen sich in unterschiedlichen Fragestellungen mit der systemati­schen Erforschung der Natur. Die Aufgabe der Naturwissenschaften liegt vornehmlich darin, die Erscheinungen und Vorgänge in der Natur zu beob­achten, ihre Gesetzmäßigkeiten zu ergründen und mittels geeigneter Theorien zu beschreiben. Darüber hinaus sollen die so gewonnenen Erkenntnisse durch technische Anwendungen für den Menschen nutzbar gemacht werden.

Dieses Aktionsjahr, das wir ganz besonders vertiefen und im Bewusstsein verankern möchten, ist für uns ein Ansporn, die Leis­tungen der Chemie unseren Schülern noch intensiver näherzubringen und zu vermitteln.

Und deshalb machen wir mit!

 

 

 

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