GOSLAR. Ein Paukenschlag, den Bläser setzen: Wenn Goslar am 12. Juni 2010 rund 4.000 Schülerinnen und Schüler in 120 Gruppen zum 6. Niedersächsischen Bläserklassentag erwartet, geht es musikalisch richtig rund in der Stadt.Zwischen der Eröffnung um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz und dem abschließenden „XXL-Konzert" aller Teilnehmer gegen 15 Uhr auf der Wiese vor der historischen Kaiserpfalz will der Musiker-Nachwuchs seinen Gastgebern auf zwölf Bühnen einheizen.

„Goslar darf sich jetzt schon freuen", versprechen Ministerialrat Hans Walter und Marina de Greef aus dem Kultusministerium, die vor Ort am Ratsgymnasium mit Direktor Ernst Steinecke, dessen Vize Hans-Peter Dreß, der dort auch das symphonische Blasorchester leitet, und Tom Ruhstorfer vom Landesmusikrat Nägel mit Köpfen machten.

Was ist der Bläserklassentag? Im Jahr 1996 ging in Hemmingen bei Hannover die erste Bläserklasse an den Start. Neben dem schulischen Pflichtprogramm erhalten die Kinder eine musikalische Sonderausbildung.

„Zunächst hat sich dieses Modell vor allem in Gesamtschulen entwickelt, weil dort fünfte und sechste Klassen vorhanden waren", blickt Initiator Walter zurück. Nach dem Aus der Orientierungsstufe seien vor allem viele Gymnasien dazugekommen. Für Walter gilt aber: „Es läuft hervorragend, und das hat nichts mit der Schulform zu tun."

Mittlerweile sind an nahezu 220 Schulen im Land etwa 25.000 Kinder in dieser besonderen Ausbildung, die später einmal den Einstieg in ein Orchester erleichtern soll. Seit 2003 bietet das Ratsgymnasium eine Bläserklasse an.

Alle zwei Jahre treffen sich die Abordnungen der Schulen zum Niedersächsischen Bläserklassentag. 2008 hatte Hildesheim geladen, 2006 Osnabrück.

(Quelle: Goslarsche Zeitung)

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