Alle Blicke verfolgen Sabina. Im roten Bikini schreitet sie über die Bühne. Ihr Ziel: Den Präsidenten verführen. Die

Proben der Theaterwerkstatt des Ratsgymnasiums für das Drama „Wir sind noch einmal davon gekommen"

von Thornton Wilder laufen gut. In einer Woche ist Premiere.

„Wir haben den Text gestrafft, aktualisiert und eigene Ideen integriert", erklärt Dramaturg Axel Dücker. So stehen mehrere Fernseher auf der Bühne, und eine Dia-Show

präsentiert vor Beginn eines Aktes Orte und Personen. Das zweistündige Theaterstück hat drei Akte.

Es beginnt in der Eiszeit, die Sintflut folgt und endet in der damaligen Gegenwart, dem Krieg. In dem Stück durchlebt eine ganz einfache Familie – die Familie Mensch mit Mr. und Mrs. Antrobus und ihren Kindern – die wichtigsten Stationen der Menschheitsgeschichte. „Das Stück ist sehr aktuell. Eiszeit und Sintflut sind etwa Synonyme für den Klimawandel", so Lehrerin Anette Steinberg. Vater Antrobus

sei eine Art amerikanischer Faust. Im Laufe der Handlung wird er Adam, Abraham, Noah. Seine Frau sei der Archetyp von Ehefrau, Mutter und Frauenvereins-Amerikanerin. Ihr Sohn steht für das Böse in der Welt, das Dienstmädchen Sabina ist die ewige Verführung.

Als Dateianhang: Der Artikel der Goslarschen Zeitung vom 17. März. Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung

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