Ehemalige Goslarer Ratsgymnasiasten e.V. 

 

Vorstand

 

1919 als Verein ehemaliger Angehöriger des Realgymnasiums mit Gymnasium zu Goslar e.V. von Prof. Dr. Hermann Kassebaum gegründet.

 

Anschriften

Vorsitzender,
Familiennachrichten
und Anschriften:
Martin Kempe  Steinbergstr. 2, 38640 Goslar Tel. (05321) 26694 Fax 18617 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stellvertretender Vorsitzender: Axel Siebe Reußstr. 5, 38640 Goslar Tel. (05321) 40869 Fax 780599  
Rechnungsführer und
Kassenwart:
Kai-Bodo Prange Klubgartenstr. 3, 38640 Goslar Tel. (05321) 38190 Fax 381920 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Schriftführer: Dr. Donald Giesecke Marstallstr. 1, 38640 Goslar Tel. (05321) 22607 Fax 1398 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

-> Beitrittserklärung für den Ehemaligenverein

 

Veranstaltungen:

 

Die Jahreshauptversammlung 2o2o am.o7. November und das Jahrestreffen 2o2o mit allen Veranstaltungen fallen aus.
Im Mitteilungsblatt und auf der Homepage werden - sobald die Lage es erlaubt - Ersatztermine angekündigt.

Wir wünschen der Schule, allen SchülerIinnen und allen Ehemaligen einen guten Verlauf der nächsten Monate, schöne Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2o21 und besonders Gesundheit!

Ihr Vorstand

 

"Aus aktuellem Anlass werden die 'Ad-aulam'-Veranstaltungen abgesagt und auf 2021 verlegt. Im Mitteilungsblatt und an dieser Stelle wird rechtzeitig informiert! Wir danken für Ihr Verständnis!"

 

 

Ad aulam Im Sommer soll das ‚ad aulam-Projekt’ starten

Nachdem wir auf Grund der Vorbereitungen zur 100-Jahr-Feier das ‚ad aulam-Projekt’ auf Eis gelegt hatten, soll es nun im Sommer dieses Jahres starten. Die ersten beiden Termine stehen! (Bei Redaktionsschluß war der aktuelle Stand der Krisensituation ‚Corona-Virus’ im Hinblick auf die Planung unserer Veranstaltung ‚ad aulam’ problematisch. Daher bitten wir um Einsichtnahme der Homepage des Ratsgymnasiums (www.ratsgymnasiumgoslar.de) um Aktuelles dazu zu erfahren. Außerdem steht der Vorstand unter den bekannten Telefonnummern und via Email bei Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die Goslarsche Zeitung.)

Inzwischen ist ‚ad aulam’ eine Kooperationsveranstaltung unseres Vereins und des Ratsgymnasiums geworden. Das ist auch nicht anders möglich, wenn wir unser ambitioniertes Ziel erreichen wollen.

Ehemalige Schüler/innen kehren an ihre Schule zurück und berichten aus ihrem Leben und aus ihren beruflichen Erfahrungen. Dazu werden die Schüler/innen während des Unterrichts in ihren jeweiligen Leistungskursen gezielt angesprochen und Ehemalige, Lehrerkollegium und die breite Öffentlichkeit am Abend gesondert in die Aula zum Vortrag eingeladen. Für die Ehemaligen sollte oder könnte es ein interessantes Erlebnis sein, jetzt selbst als Vortragender an den Ort zurückzukehren, der wesentliche Grundlagen für die spätere berufliche und persönliche Entwicklung vermittelt hat und nun an dieser Stelle zu referieren – Lebenserfahrungen, berufliche Perspektiven und möglicherweise Hilfestellungen für die nachfolgende Generation genauso wie für die interessierte Öffentlichkeit.

Organisatorisch ist dies nur in enger Kooperation mit der Schulleitung möglich und durchführbar. Dankenswerterweise unterstützt und fördert unser Schulleiter, Oberstudiendirektor Hans-Peter Dress, mit seinem Team unser ‚ad aulam-Projekt’. Selbstverständlich ist der Versammlungsort die Aula, die in ihrer modernisierten Ausstattung mit technischem Equipment, guter Bestuhlung und neuem Bodenbelag ja bereits bei unserer Jubiläumsveranstaltung zum Eröffnungskonzert und zum offiziellen Jubiläumsempfang den besten Eindruck hinterlassen hat.

Notieren müssen wir uns zwei Termine im Juni.

Montag, der 8.Juni und Montag, der 15.Juni! Jeweils um 19.oo Uhr beginnen die öffentlichen Vorträge! Für die Schüler/innen finden die Vorträge am Montag, den 8.Juni und am Donnerstag, den 18. Juni jeweils in der3./4. Unterrichtsstunde statt.

Zunächst wird in unserer Auftaktveranstaltung am 8.Juni 2020 Prof. Dr. Kai Trampedach von der Universität Heidelberg einen Vortrag halten über ‚Antike und moderne Demokratie – Die athenische Demokratie im 5. und 4.Jahrhundert v. Chr. –Entstehung, Funktionsweise, Repräsentation – und ein Vergleich zu moderner Demokratie’. Gerade in in unserer heutigen Zeit befinden sich die Ideale der Demokratie auf dem Prüfstand. Wie können wir mit den Mitteln der Demokratie störenden Einflüssen begegnen und was können wir von der athenischen Demokratie für gegenwärtige Verfahren und Institutionen in unserem Land lernen? Kann uns das Selbstverständnis der Athener als einer wehrhaften Gemeinschaft freier und gleicher Bürger helfen? Diese Fragen lassen sich vielleicht in der anschließenden Diskussion erörtern!

Prof. Dr. Trampedach
1962 in Hannover geboren, Grundschule in Jerstedt und Abitur am Ratsgymnasium 1981. Nach der Zwischenstation Bundeswehr an den Standorten Buxtehude und Rotenburg/Wümme Studium der Geschichte und Philosophie sowie der griechischen Philologie an der Universität Würzburg und an der Freien Universität Berlin 1982 bis 1988. 1993 Promotionsstudium in Alter Geschichte an der Universität Freiburg i.Br. – Dissertation über „Platon, die Akademie und die zeitgenössische Politik“. 1994 publiziert und 1995 mit dem Gerhard-Ritter-Preis der Universität Freiburg ausgezeichnet.
Von 1991 bis 1999 Rezensent neuer altertumswissenschaftlicher Sachbücher für die FAZ, die Neue Züricher Zeitung und die Welt. 1997 bis 2003 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Konstanz, 2001 bis 2002 Junior Fellowship m Center for Hellenic Studies, Washington D.C.
November 2003 Habilitation am Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz mit dem Thema „Politische Mantik. Studien zur Kommunikation über Götterzeichen und Orakel im klassischen Griechenland“ -2015 in erweiterter Form publiziert. 2004 bis 2007 Hochschuldozent (C2) an der Universität Konstanz.
Seit Oktober 2007 Professor ordinarius für Alte Geschichte (unter besonderer Berücksichtigung der griechischen Geschichte) an der Universität Heidelberg.

*

Eine Woche später hält Dr. Wolf-Eberhard Barth am 15.Juni an gleicher Stelle seinen Vortrag mit dem Thema ‚alle beschwören die Liebe zur Natur – Aber wie? – Können wir als evolutionäre Waldprimaten die Biodiversität der Natur respektieren? Dr. Wolf-Eberhard Barth ist Leitender Forstdirektor i.R. und war von 1994 bis 2005 Gründungsleiter des Nationalparks Harz. In unserer Werteskala steht mit 98 % die Liebe zur Natur ganz weit obern. In der Natur ergänzen, helfen und kontrollieren sich Organismen – von Mikroorganismen bis zu Großsäugern – gegenseitig. Biodiversität – die biologische Vielfalt- ist die Fülle unterschiedlichen Lebens in einem bestimmten Lebensraum oder in einem geographisch begrenztem Gebiet und gilt in der Ökologie – der Haushaltslehre der Natur – als das wichtigste Überlebensprinzip. Als evolutionäre Waldprimaten mit über 70 Millionen Jahre währender Körper- und Verhaltensentwicklung in artenreichen Urwäldern Afrikas müssen wir dies respektieren! Allerdings verstoßen „Alpha-Hörigkeit“ und „Gruppendruck“ als typisches Primaten-Verhalten im täglichen Affentheater dagegen!
Dr. Barth möchte mit seinem Vortrag – wie auch mit seinem Buch – „Affentheater –Die Evolution entlässt uns nicht aus unserem Psychotop’ – die Zuhörer dafür gewinnen, die Natur nicht nur zu lieben und besser zu schützen, sondern in vielen Bereichen wieder herzustellen …, auch unserer Gesundheit und Lebensqualität zuliebe!
Es verspricht, interessant zu werden.

Dr. Wolf-Eberhard Barth
Geboren 1941 in Ostpreußen, Flucht 1945 mit Familie im Pferdetreck nach Goslar, dort aufgewachsen und 1962 Abitur am Ratsgymnasium, Studium der Forstwissenschaft und Promotion in Göttingen.
Als Forst-Assessor 1970 erste Anstellung an der Niedersächsischen Waldarbeiterschule Münchehof und Einführung des Baus von Erholungs-Einrichtungen und pädagogisch wertvollen Waldspielsplätzen als Unterrichtsfach.
Von 1974 bis 1994 Leitung Forstamt Oderhaus bei St.Andreasberg und Braunlage mit diversen Zusatzaufgaben (u.a. Naturparkbeauftragter der Landesforstverwal-tung, Beauftragter für forstlichen Straßenbau und Kreiswaldbrandbeauftragter). Während dieser Zeit Renaturierung von über 100 Fließgewässern III.Ordnung zu Wald und Anlage von über 100 Feuchtgebieten mit u.a. der erfreulichen Rückkehr des Schwarzstorchs als Brutvogel. Erste Wildbeobachtungsstation in der Nähe vom Molkenhaus bei Bad Harzburg. 1994 wurde Dr. Wolf-Eberhart Barth Gründungsleiter des Nationalparks Harz. Während dieser Zeit bis zu seiner Pensionierung 2005 wurden viele praktische Naturschutz-Projekte, u.a. die Wiederansiedlung des Luchses und anlässlich der Expo 2000 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes die erste einwöchige ‚World-Convention’ von Nationalpark-Praktikern aus 35 Ländern umgesetzt. Das Nationalparkdenkmal auf Torfhaus erinnert daran.

Wir würden uns freuen, viele zu diesen ersten beiden Vorträgen in der Aula unseres Ratsgymnasiums begrüßen zu können.
Wir freuen uns darüber hinaus, wenn weitere Ehemalige uns ansprechen, um ‚ad aulam’ mit Leben zu erfüllen. (Weitere Vorträge für 2020/21 sind bereits geplant, aber noch erweiterungsfähig!)
Wir hoffen, auch die weitere Öffentlichkeit in Goslar und Umgebung ansprechen und auf ‚ad aulam’ aufmerksam machen zu können. Und wir freuen uns auch, nach dem Vortrag noch –in inzwischen altbekannter Manier auf dem Flur- bei einem Getränk dem Gedankenaustausch untereinander nachkommen zu können.

Dr. Donald Giesecke

 

Ad aulam
Aula des Ratsgymnasiums Goslar
Das Ratsgymnasium Goslar und der Ehemaligenverein „Ehemalige Goslarer
Ratsgymnasiasten e.V.“ laden ein:

Montag, 8.Juni 2020 um 19.00 Uhr
Prof. Dr. Kai Trampedach
(Abi 1981)
Universität Heidelberg
‚Antike und moderne Demokratie – Die athenische Demokratie im
5. und 4.Jahrhundert v.Chr. – Entstehung, Funktionsweise,
Repräsentation – und ein Vergleich zu moderner Demokratie’
*
Montag, 15.Juni 2020 um 19.00 Uhr
Dr. Wolf-Eberhard Barth
(Abi 1962)
Goslar / Hermanus (Namibia)
‚Alle beschwören die Liebe zur Natur – Aber wie? – Können wir als
evolutionäre Waldprimaten die Biodiversität der Natur respektieren?’

 

 

 

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