Nebel, Experimente und Staunen zum Ferienstart
Freitagmorgen, erste Stunde. Aus dem Physikraum dringen dichte Nebelschwaden, langsam ziehen sie auch über den Flur. Für einen kurzen Moment wirkt es, als sei etwas gründlich schiefgelaufen. Doch keine Sorge: Das Ratsgymnasium stand nicht in Flammen – vielmehr kündigte sich hier etwas ganz Besonderes an.
Denn an diesem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien hatte der Physikkurs von Frau Worch zu einer außergewöhnlichen Physikvorlesung eingeladen. Mit dabei: der Weihnachtsmann persönlich. Gemeinsam verwandelten sie den Physikraum in eine Bühne für spektakuläre Experimente, Staunen und neugierige Blicke.
Die Versuche sorgten für große Augen: Mit Rauchkanonen im Klein- und Großformat schwebten perfekt geformte Rauchringe durch den Raum und bliesen Kerzen aus beachtlicher Entfernung aus. Physik wurde hier nicht nur erklärt, sondern sichtbar, greifbar und eindrucksvoll inszeniert.
Es folgten weitere Experimente, die zeigten, wie überraschend vielseitig Naturwissenschaft sein kann – von einer Weihnachtsbaumbeleuchtung, gespeist allein durch Kartoffeln, bis hin zu einem Frühstücksei, das sich nur mit Geduld und ruhiger Hand aus einer geheimnisvollen Flüssigkeit befreien ließ. Den krönenden Abschluss bildete ein Experiment, bei dem dieses Ei mithilfe einer Wunderkerze zum Leuchten gebracht und zugleich mehr oder weniger durchgekocht wurde.
Begleitet vom Weihnachtsmann und seinen Helfern wurde aus dem Physikraum für eine Stunde ein Ort voller Neugier, Spannung und Begeisterung. Eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Einladung in die Welt der Physik – und ein außergewöhnlicher Start in die Weihnachtsferien.














